Zensierte Belegquellen.

 

 


Im Zuge der abschließenden Aktualisierung unserer Streitschrift über ‚Die deutsche Nationalseele‘ vom Februar 2023 –

Autorenkollegium: Die entmündigte deutsche Nationalseele.
Reflexionen zu Geschichte und Zustand der deutschen Identität. Versuch einer psychologischen Orientierung. 2017.

– wurde uns wieder erschreckend gewahr, wie kurzlebig doch alle Nachweise oder Dokumente sind, wenn sie lediglich auf die Fassungen verweisen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt im Weltnetz verfügbar waren: Entweder veranlassen die im Hintergrund agierenden Sozial- und Gesellschaftsingenieure alsbald ihre Löschung, da sie nicht ihren ‚Wertvorstellungen‘ entsprechen, oder aber die Betreiber selbst der letzten investigativen Privatarchive müssen ihre Arbeit und Präsenz im Internet alters- oder allgemein-kräftebedingt aufgeben. Und plötzlich verschwinden ganze Lebenswerke wahrheitssuchender Sachkundiger auf Nimmerwiedersehen! Wie schon in unserem Stiftungskonzept erklärt, steht unser Archiv für den Versuch, sich den politisch verordneten Einschränkungen auf die vom herrschenden Kartell als ‚korrekt‘ zugelassenen Denk- und Handlungsweisen zu widersetzen und geistige und materielle Schöpfungen, die sich einer (wahrhaft) wissenschaftlichen oder künstlerischen Bemeisterung verschrieben haben, zugänglich zu erhalten.

Von überschlägig 50 Belegstellen, auf die wir in unserem Text – egal ob als Video, Buch oder Netzadresse – verwiesen hatten, sind in den vergangenen fünf Jahren gut die Hälfte entweder ganz verschwunden oder verschoben worden. Einige davon konnten wir wiederfinden und aktualisieren, andere wurden mit der Begründung des Verbots von Haßreden, wie es Youtube und andere Kanäle und die Suchmaschinen praktizieren, gelöscht. Unserer Erfahrung und Beurteilung nach, geben die meisten dieser Äußerungen womöglich höchst subjektive Bilder über bestimmte Ereignisse oder Personen ab, meistens aber scheinen die Gründe, die zur Löschung führen, politisch motiviert. Anders ließe es sich nicht erklären, warum andere ‚höchst subjektive‘ Äußerungen von Personen, die dem politischen Establishment angehören oder diesem genehm sind, unangetastet bleiben. Ein Beispiel sowohl für die Willkür als auch Widersinnigkeit und moralische Hybris, derer sich die zur Auswahlentscheidung Erwählten anmaßen, ist der religiöse Fanatismus: 1. wird er offenkundig in bestimmten Religionen als höchstes Bekenntnisritual zelebriert (wie subtil oder selektiv auch immer) und 2. diente eine solche Veröffentlichung vielmehr der kritischen Analyse und Bewältigung der sich dabei offenbarenden Gefahren als ihre Verheimlichung/Unterschlagung, wodurch sich nämlich die (subtile oder selektive) Gewalt- oder Haßbereitschaft im Verborgenen nur immer weiter fortpflanzt! Es ist banal, darauf zu verweisen, daß wir alle unsere inneren und äußeren Konflikte dialogisch-konstruktiv auszutragen haben/hätten, und wären sie noch so ‚rassistisch oder gewaltintendiert‘! Sie zu verbieten heißt, sie in die Hinterzimmer unserer Herzen und Köpfe zu sperren und darin unsere Empfindungen und Über-Zeugungen weiter zu behaupten und zu nähren. Nur in den Räumen zur Auseinandersetzung könnten/werden wir sie auch erlösen.

Kurz: Dokumente, die aus dem Weltnetz verbannt oder dort indiziert wurden, auf die wir früher in unseren Arbeiten verwiesen hatten (oder zukünftig verweisen wollen), weil sie, nach unserer Empfindung wertvolle ‚alternative Sichtweisen‘ auf bestimmte Verhältnisse und Ereignisse wiedergeben – wir sichern sie zukünftig in dem hier anliegenden Unterordner ‚Indizierte Dateien‘. Wir schalten diesen Ordner auf Anfrage frei, sofern ein glaubwürdiges Interesse an einer (soweit als möglich) ‚ideologiefreien‘ und Verfassungs- und Menschenrecht achtenden Studienabsicht vorliegt. Dazu bitten wir den Ansucher zu bestätigen, daß er die ihm (kurzzeitig) zugänglich gemachten Dokumente allein zum privaten Quellenstudium nutzen und nicht zu politischer oder anders hetzerischer Absicht verbreiten wird.

Für Einwendungen und Anfragen verwenden Sie bitte dieses Formular.

Wir danken für Ihre Anerkennung der Regeln zu produktiv-kontroversem, mitmenschlich-heilsamem Diskurs.

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