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Archiv Stiftung Werkvermächtnisse
„Der bestirnte Himmel
über mir …“ ist der Mikrokosmos.
Ihr versucht, Ihn unter Euere Mikroskope zu legen: ... und ‚Gott‘ lächelt sanft über solche Einfalt! - Alles ist Geist.
[*]Mathilde Friederike
Karoline Ludendorff (geb. Spieß, in erster Ehe: Mathilde Dr. med. von Kemnitz,
1877-1966), deutsche Lehrerin, Ärztin und Philosophin, zweite Ehefrau Erich
Ludendorffs, begründete die völkische Bewegung der Deutschen Gotterkenntnis,
in: Triumph des Unsterblichkeitwillens, 1932, Ludendorffs Volkswarte-Verlag,
München, S. 250: „Das Erleben der Genialität ist jedem möglich, solange er sich
selbst die Seele noch nicht erstickte, nicht etwa nur dem genialen Menschen und
dem Genie. Er wird hierzu um so eher gelangen, je vollkommener er die Wünsche
der Genialität von Zweckgedanken fernhält. Bei den meisten heute lebenden
Menschen bedarf es, bis dies erreicht ist, noch einer gründlichen Erlösung von
dem Christentum und seinen unseligen Lohn- und Straflehren. Erst von dem
Augenblicke an kann sich ihre Genialität voll entfalten, in welchem sie aus
innerster Überzeugung sagen können: >Ich tue das Gute, erforsche das Wahre,
liebe oder hasse nach göttlicher Wahl und ersehne das Schöne, nicht um mir die
Seligkeit nach dem Tode oder Güter im Diesseits, aber auch nicht, um mir
geistige Glücksbereicherung und inneren Frieden zu erringen, nein, es ist mein
der Vernunft unbegreiflicher, grundloser, zweckloser Wille.<“
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