Archiv Stiftung Werkvermächtnisse
„Der bestirnte Himmel über mir …“ ist der Mikrokosmos.
Ihr versucht, Ihn unter Euere Mikroskope zu legen:
... und ‚Gott‘ lächelt sanft über solche Einfalt! -
Alles ist Geist.
[*]Theodor Fontane (1819-1898), deutscher Schriftsteller und Apotheker, in einem Brief an seine Schwester am 22. Dezember 1875: „Das meiste in der Welt ist Schwindel und der ästhetische Schnickschnack schon ganz gewiß. Es kommt auf ganz andre Dinge an, was nur von halbgebildeten Schwabbelmeiers bestritten werden kann; wer ernsthaft in Kunst und Wissenschaft steht, weiß am besten, daß es mit der Phrase nicht getan ist, und daß Haus und Herd, Familie und Vermögen die Dinge sind, um die sich realiter die irdischen Interessen drehn. Und mit diesen Interessen auch das Glück. Denn was nicht interessiert, kann auch nicht glücklich machen. Es ist ein Gewinn, ein Fortschritt, die Dinge des Lebens aus diesem Gesichtspunkte anzusehn, und nur das eine muß gewünscht werden, daß diese realen Güter einem auch wirklich echt und auskömmlich geboten werden. Davon hängt alles ab. So ist es denn mein aufrichtiger Wunsch, daß die Liebe Deines Mannes Dir bleiben, das Geschäft prosperieren, das kleine, junge Leben gedeihen möge. Hast Du dies, so hast Du alles. Der Rest ist Flitter.“