Archiv Stiftung Werkvermächtnisse
„Der bestirnte Himmel über mir …“ ist der Mikrokosmos.
Ihr versucht, Ihn unter Euere Mikroskope zu legen:
... und ‚Gott‘ lächelt sanft über solche Einfalt! -
Alles ist Geist.
[*]Shakespeare, William (1564-1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler, in: Hamlet III, 1: „Sterben – schlafen – / Schlafen! Vielleicht auch träumen! – Ja, da liegt’s:/ Was in dem Schlaf für Träume kommen mögen,/ wenn wir den Drang des Ird’schen abgeschüttelt, / das zwingt uns stillzustehn. Das ist die Rücksicht,/ die Elend läßt zu hohen Jahren kommen. / Denn wer ertrüg’ der Zeiten Spott und Geißel, / des Mächt’gen Druck, des Stolzen Mißhandlungen, / verschmähter Liebe Pein, des Rechtes Aufschub, / den Übermut der Ämter und die Schmach, / die Unwert schweigendem Verdienst erweist, / wenn er sich selbst in Ruhstand setzen könnte / mit einer Nadel bloß? Wer trüge Lasten / und stöhnt’ und schwitzte unter Lebensmüh’? / Nur daß die Furcht vor etwas nach dem Tod – / das unentdeckte Land, von des Bezirk / kein Wanderer wiederkehrt – den Willen irrt, / daß wir die Übel, die wir haben, lieber / ertragen, als zu unbekannten fliehn.“