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Bluthochdruckstudie:
Die Antworten von Proband 37 (Herr MS, 60 Jahre) mit Hilfe des Fragebogens
http://www.dr-schnitzer.de/inquiry2.html

für eine Studie über die Effektivität und Einhaltung der Maßnahmen
zur Normalisierung des Blutdrucks nach Dr. Johann Georg Schnitzer

1) Meine Bluthochdruck-Vorgeschichte

Frage Antwort
Bevor ich damit begann, Dr. Schnitzers Empfehlungen zu folgen, litt ich an Bluthochdruck seit: (unbekannt)
Mein durchschnittlicher Blutdruck war, bevor ich begann Medikamente einzunehmen (üblicherweise gemessen nach Ruhe in Millimeter/Quecksilbersäule = mm/Hg; z.B. normaler Blutdruck ist danach 125/85 mm/Hg): 175/110
Meine Beschwerden waren, bevor ich begann Medikamente einzunehmen, folgende (bitte beschreiben Sie diese mit Ihren Worten): Blutdruck zuhause gemessen, wegen plötzlicher Hörprobleme. Hörsturz von Hausarzt ausgeschlossen, "weil nur ein Ohr betroffen ist" (!). Hausarzt bestätigt meine Messung.
Zuletzt, bevor ich begann, Dr. Schnitzers Empfehlungen zu folgen, nahm ich die folgenden mir verschriebenen Medikamente ein:
Medikament x mal täglich
ACE-Hemmer, kleinste Dosis 1
   
   
   
   
Unter dieser Medikation, und bevor ich begann Dr. Schnitzers Empfehlungen zu folgen, war mein Blutdruck (nach Ruhe, in mm/Hg): 130/80
Meine Beschwerden unter dieser Medikation waren folgende (bitte beschreiben Sie diese mit Ihren eigenen Worten): keine

2) Mein Beginn mit Dr. Schnitzers Empfehlungen

Ich begann Dr. Schnitzers Empfehlungen zu folgen vor:

3 Jahren

Im Einzelnen begann ich folgendes zu essen: Antwort
Zum Frühstück Müslis aus keimfähigen, frisch vor der Zubereitung geschroteten Getreidekörnern, mit frischen Früchten und Nüssen:
täglich manchmal nie
X    
Zum Mittag- und/oder Abendessen verschiedene Blattsalate und rohe Wurzelgemüsesalate:
täglich manchmal nie
X    
Angekeimte Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Linsen, grüne Mungobohnen ) als Beilage zu den Salaten:
täglich manchmal nie
X    
Früchte (Äpfel, Birnen, Ananas usw. nach Jahreszeit):
täglich manchmal nie
X    
Vollkornbrot und -gebäck aus keimfähigen, frisch vor der Teigbereitung gemahlenen Getreiden (z.B. Weizen, Dinkel, Roggen):
täglich manchmal nie
     

 

Im Einzelnen begann ich folgendes zu vermeiden: Antwort
Fleisch, Geflügel, Ei, Fisch, Meeresfrüchte:
völlig meistens verzehre ich noch
  X  
Milch und Milchprodukte (Käse, Yoghurt usw.):
völlig meistens verzehre ich noch
    X
Industriezucker, Auszugsmehle und Produkte welche diese enthalten
völlig meistens verzehre ich noch
  X  
Erhitzte (gekochte) Gemüse (unschädliche Ausnahme: Gedämpfte Kartoffeln):
völlig meistens verzehre ich noch
    X
Gekochtes Obst und Säfte (auch frisch gepresste!):
völlig meistens verzehre ich noch
X    

3) Mein Arzt unterstützte mich wie folgt:

Mein Arzt / meine Ärztin unterstützte mich wie folgt
voll nicht besonders überhaupt nicht
  X  
Mein Arzt / meine Ärztin äußerte sich dazu wie folgt: Ich habe meinem Arzt nichts gesagt, bis ich ihm die Medikamente nach ca. 3 Wochen zurückgab. (Dabei habe ich die Dosis selber allmählich reduziert, indem ich die Tabletten halbierte bzw. in vier geteilt habe). Mein Arzt sagte, er verschreibe die Medikamente, weil die meisten Patienten dies verlangen; wenn ich ohne auskomme, umso besser. Bei 170/110 sei es seinerseits unverantwortlich, nichts zu verschreiben.
Ich suchte mir einen anderen Arzt / eine andere Ärztin:
Ja Nein
  X
Wenn die Antwort zuvor "Ja" war - mein neuer Arzt meine neue Ärztin unterstützte mich in dieser neuen Therapie wie folgt:
voll nicht besonders überhaupt nicht
     
Mein neuer Arzt / meine neue Ärztin äußerte sich dazu wie folgt:  

Aderlässe

Kleine Blutentnahmen, um die Heilung des Bluthochdrucks (der Hypertonie) zu beschleunigen. Eine Serie von Blutentnahmen besteht aus 6 bis 10 Malen, einmal pro Woche, wobei nur 80 bis 100 Milliliter (= ccm) entnommen werden, nicht mehr. Danach eine Pause von 12 Wochen. Wenn nötig, danach eine nächste Serie.

Ich hatte Aderlässe, um die Heilung meines Bluthochdrucks zu beschleunigen:
Ja Nein
  X
Wenn die Antwort zuvor "Ja" war - hatte ich im Einzelnen diese Aderlässe:
1. Serie x mal 2. Serie x mal 3. Serie x mal
     

4) Änderungen meines durchschnittlichen Blutdrucks und meiner Gesundheit

Frage Antwort
Mein durchschnittlicher Blutdruck unter der geänderten Ernährung (und unter der Aderlassbehandlung, falls diese zur Anwendung kam) in der Folgezeit war (nach Ruhe, in mm/Hg):
nach 4 Wochen 120/80
nach 8 Wochen  
nach 12 Wochen  
Die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten stoppte ich wie folgt (wenn sofort abgesetzt, bitte "nach 0 Wochen" eintragen):
Medikament nach x Wochen
ACE-Hemmer 2-3
   
   
   
   
Die folgenden Veränderungen meiner Gesundheit stellte ich fest, nachdem ich damit begonnen hatte, Dr. Schnitzers Empfehlungen zu folgen (bitte kurz schildern): Keine

5) Wie es mir jetzt geht:

Gegenwärtig pflege ich folgendes zu essen: Antwort
Zum Frühstück Müslis aus keimfähigen, frisch vor der Zubereitung geschroteten Getreidekörnern, mit frischen Früchten und Nüssen:
täglich manchmal nie
X    
Zum Mittag- und/oder Abendessen verschiedene Blattsalate und rohe Wurzelgemüsesalate:
täglich manchmal nie
X    
Angekeimte Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Linsen, grüne Mungobohnen ) als Beilage zu den Salaten:
täglich manchmal nie
X    
Früchte (Äpfel, Birnen, Ananas usw. nach Jahreszeit):
täglich manchmal nie
X    
Vollkornbrot und -gebäck aus keimfähigen, frisch vor der Teigbereitung gemahlenen Getreiden (z.B. Weizen, Dinkel, Roggen):
täglich manchmal nie
  X  

 

Gegenwärtig pflege ich folgendes zu vermeiden: Antwort
Fleisch, Geflügel, Ei, Fisch, Meeresfrüchte:
völlig meistens verzehre ich noch
  X  
Milch und Milchprodukte (Käse, Yoghurt usw.):
völlig meistens verzehre ich noch
    X
Industriezucker, Auszugsmehle und Produkte welche diese enthalten
völlig meistens verzehre ich noch
  X  
Erhitzte (gekochte) Gemüse (unschädliche Ausnahme: Gedämpfte Kartoffeln):
völlig meistens verzehre ich noch
    X
Gekochtes Obst und Säfte (auch frisch gepresste!):
völlig meistens verzehre ich noch
X    
Mein gegenwärtiger durchschnittlicher Blutdruck ist (nach Ruhe, in mm/Hg): 125/80

Meine Anmerkungen zu den Erfahrungen mit dieser Veränderung in meinem Leben:

Durch die Ernährungsumstellung ist mein Gewicht von 97 auf 87 kg heruntergegangen (ich bin 1,83 m groß). Vielleicht spielt das eine wesentliche Rolle. Insbesondere vermeide ich Zwischenmahlzeiten. Fleisch/Fisch esse ich sehr selten (vielleicht 5 x im Jahr um Gastgeber nicht in Verlegenheit zu bringen). Eier nur gelegentlich, Weißbrot in Form von 2 Brötchen pro Woche und gelegentlich ein Baguette (weil es mir schmeckt). Alles Bio. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich auf irgendwas verzichte. Jede Mahlzeit ist ein Festessen. Gleichzeitig habe ich meinen Cholesterinwert durch Einnahme von Pektin-Flocken von 280 auf 140 reduziert. Wie Sie sehen, folge ich Ihren Empfehlungen nicht sehr genau, aber ohne Sie würde ich die Pillen wahrscheinlich immer noch schlucken. Als Freiberuflicher bin ich privat versichert mit hohem Selbstbetrag. Die Medikamente bzw. Arztbesuch sind für mich also ein Kostenfaktor. Das ist ein gutes Arzneimittel. M. S., (60 Jahre).
P.S. Ich hatte vergessen, Folgendes zu sagen: Ich sagte, ich esse noch Molkereiprodukte. Das gilt zwar für Milch, Butter (in kleineren Mengen) und Joghurt, aber nicht für Käse. Ich finde nämlich Ihre Ausführungen zur Frage des Eiweißkonsums überzeugend. Herr M. S. (60), 24.05.2004.

 

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Anmerkungen zu diesem Bericht:

Die Vermutung des Patienten war richtig, dass die Hörprobleme mit dem Blutdruck zu tun haben könnten, was seine Messung dann auch bestätigte. Sein Organismus hatte durch Erhöhung des Pumpdrucks auf 175 mm/Hg (systolischer Druck) versucht, trotz verengter Blutkapillaren und trotz erhöhter Viskosität des Blutes die Versorgung der Zellen und Organe mit Sauerstoff und Energie aufrecht zu erhalten. Außerdem hatte sein Organismus zur Verdünnung des dickflüssigen Blutes diesem Wasser hinzugefügt. Dadurch wurde das Gesamtvolumen des Blutes größer, so dass sein Kreislaufsystem unter einem erhöhten Basisdruck Basisdruck stand (110 mm/Hg diastolischer Druck). Jedoch war das System an die Belastungsgrenze gelangt und konnte deshalb trotzdem die Hörprobleme (ungenügende Versorgung des Hörorgans mit Sauerstoff und Energie) nicht verhindern.

Dass die Regelsysteme des Patienten keine Energiereserven mehr besaßen, geht auch daraus hervor, dass bereits eine geringe Dosis eines den Blutdruck senkenden Medikaments diesen scheinbar vollständig "normalisierte". Dadurch war allerdings die Gefahr plötzlicher fataler Herz-Kreislauf-Ereignisse noch größer geworden, den die Ursachen bestanden weiter fort.

Der Patient hat - besser als sein Arzt - den "Warnschuss" seines Organismus verstanden. Er hat nach Möglichkeiten kausaler Maßnahmen gesucht und die auf dieser Website und in meinen Büchern beschriebene gefunden. Schon 4 Wochen nach der Ernährungsumstellung - wobei die gegebenen Ratschläge nur zu 60 % befolgt wurden - war sein Blutdruck auf idealen 120/80 mm/Hg angekommen. Das blieb auch so: Auch 3 Jahre danach blieb der Blutdruck mit 125/80 vollkommen im idealen Bereich, bei etwa 65-prozentiger Befolgung der gegebenen Ernährungsratschläge. Der Patient dazu: "Wie Sie sehen, folge ich Ihren Empfehlungen nicht sehr genau, aber ohne Sie würde ich die Pillen wahrscheinlich immer noch schlucken."

Der Blut-Cholesterinspiegel normalisiert sich "automatisch" parallel mit der Normalisierung des Blutdrucks, wenn diese artgerechte natürliche Ernährung angewendet wird. Nur bei verdickten Gefäßwänden kann überschüssiges Cholesterin nicht abfließen und staut sich deshalb im Blut auf. Sobald sich die Gefäßwände normalisiert haben, fließt der Überschuss an Cholesterin ab. Dazu sind keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich.

Gewicht und Blutdruck hängen insofern zusammen, als dass die Ursachen des Bluthochdrucks auch die Ursachen des Übergewichts sind - werden diese eliminiert und wird eine artgerechte natürliche Ernährung eingeführt, normalisiert sich beides. Falsch hingegen ist die weit verbreitete Meinung, das Übergewicht sei die "Ursache" des Bluthochdrucks. Da diese natürliche Kost auch "länger anhält", erübrigen sich Zwischenmahlzeiten weitgehend von selbst.

Bemerkenswert sind die vom Patienten berichteten Äußerungen des Arztes: "Er verschreibe die Medikamente, weil die meisten Patienten dies verlangen; wenn ich ohne auskomme, umso besser. Bei 170/110 sei es seinerseits unverantwortlich, nichts zu verschreiben."

Der Arzt weiß also, dass es besser ist, wenn der Patient ohne Medikamente auskommt. Aber er informiert den Patienten nicht über die mögliche Heilung und verschreibt diese Medikamente, weil es nach der herrschenden Lehrmeinung - und damit nach der Rechtslage im Falle eines Rechtsstreits, bei welchem die Gutachter diese herrschende Lehrmeinung vertreten - unverantwortlich wäre, keine Medikamente zu verschreiben. Da diese "herrschende Lehrmeinung" auch den Patienten weitervermittelt wird, verlangen diese, ständig diese Pillen verschrieben zu bekommen. Denn sie wollen doch, dass etwas gegen ihren hohen Blutdruck getan wird. Dass eine kausale Heilung möglich wäre, wozu nicht einmal Pillen gebraucht würden, wissen sie ja nicht.

Dieses für Arzt, Apotheke und Pharma-Industrie ständige Einnahmen beschaffende "Perpetuum mobile" funktioniert tatsächlich ohne Ende, so lange den Patienten die Märchen von der "Unheilbarkeit des Bluthochdrucks", den "unbekannten Ursachen", dem "Leben mit der Krankheit" erzählt werden, wobei ihnen verschwiegen wird, dass die Ursachen des Bluthochdrucks sehr wohl bekannt sind, und dass deren Beseitigung in wenigen Wochen zur Ausheilung des Bluthochdrucks (zur Normalisierung des Blutdrucks ohne Pillen) führt.

Friedrichshafen, im Jahr 2005  Dr. Johann Georg Schnitzer

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